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Timo Blunck

Timo Blunck begann im Alter von neun Jahren, das war im Jahr 1971, mit dem Querflöten-Unterricht bei Manfred Trojahn. Zehn Jahre später, als die Neue Deutsche Welle noch gut war, wurde er Bassist bei Palais Schaumburg. Er veröffentlichte mit Detlef Diederichsen als Die Zimmermänner das Album “1001 Wege Sex zu machen ohne daran Spaß zu haben”. Später gründete er eine Produktionsfirma für Kino-, Fernseh- und Werbefilme und verdiente eine Menge Geld. Dieses Jahr hat er alles aufgeschrieben, was passiert ist. Sein lustiges Buch, ein autobiografischer Roman, trägt den Titel “Hatten wir nicht mal Sex in den Achtzigern?” Eine Nahtoderfahrung löste das Erinnern und das Schreiben aus. Auf die Frage eines Spiegel Online-Journalisten, die den Musealisierungsprozess von ehemals aufmüpfigen Ausdrucksformen wie Punk und Neuer Deutscher Welle thematisierte, antwortete Blunck: “Ich habe kein Problem damit, im Museum zu landen. Picasso hängt auch im Museum.”