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Nikki Lane

Sie ist wie ein frischer Sommerregen, der auf ausgetrocknete Wüstenböden prasselt. In einem noch immer weithin von Männern dominierten Genre, kultiviert Nikki Lane einen herrlich unverkrampften Umgang mit den Stilmitteln des Country-Rock. Sie spielt mit Klischees und bricht Konventionen. Nicole Lane Frady, geboren 1983 in Greenville, South Carolina, kam indes über Umwege zu ihrer musikalischen Berufung. Sie arbeitete zunächst als Modedesignerin, lebte in Los Angeles und New York und beschloss – Ironie der Geschichte – nach einer gescheiterten Beziehung mit einem Country-Musiker, eigene Songs zu schreiben. 2011 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Walk Of Shame“, 2014 das von Black Key Dan Auerbach wundervoll produzierte „All Or Nothin‘“. Zuletzt erschien die Platte „Highway Queen“ (2017). Lanes Americana ist von einer Chuzpe, die durchaus feministisch Züge annimmt. In der Tradition von Wanda Jackson, Loretta Lynn, Neko Case räumt hier jemand auf mit Rednecks und Hillbillys. Wenn sie nicht gerade mal wieder auf Konzertreise ist, um der Welt zu zeigen, wie Country jenseits von Tim McGraw und Co. klingen kann, wohnt sie in Nashville, wo sie auch ein Bekleidungsgeschäft betreibt.