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Nick Waterhouse

Quasi im Alleingang hat Nick Waterhouse dem Siegel „retro“ jeden despektierlichen Unterton ausgetrieben. In seiner äußerlich nach strengen Qualitätsregeln angelegten Mischung aus Soul, Rockabilly, Jazz und einigen anderen 50s-Spielarten funkelt etwas, das vielen Nachgeborenen, die großen Vorbildern nacheifern, abgeht: Leidenschaft und Liebe zum Detail. Die Vintage-Hülle ist bei ihm nie bloß Selbstzweck, sie dient vielmehr der Vermittlung einer Kunst, die heute kaum mehr praktiziert wird. Waterhouse-Songs sind handgemacht, analog aufgenommen und stilsicher produziert. In dem er in seiner Kunstfigur den Traditionalisten mit dem modernen Hipster versöhnt, erschließt sich der aus dem kalifornischen Santa Ana stammende Sänger und Songschreiber eine breite Fan-Gemeinde. Dass jedes seiner Alben heute bereits wie ein Klassiker klingt, liegt nicht nur am Retro-Sound. Wer Waterhouse auf der Bühne sieht und hört, begreift, dass hier einer sagt: Buddy Holly ist cool! Gene Vincent ist cool! Und Kids, checkt alte Doo-wop-Platten aus! Denn für die gilt ebendas, was Waterhouse in seiner Musik so bravourös gelingt: Sie ist nostalgisch, sophisticated, unbedingt tanzbar und zeitlos zugleich.