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Nada Surf

Nada Surf begannen ihre Karriere mit ihrem einzigen Hit, der dann auch noch „Popular” hieß, einer Anti-High-School-Hymne, ironisch und bitter. Richtig gut wurden sie danach, mit ihrem zweiten Album, „The Proximity Effect”, zum Beispiel, einer Sammlung von nach vorn drängenden Indie-Rock-Stücken, die der Plattenfirma nicht kommerziell genug waren. Das New Yorker Trio (das seit einigen Jahren ein Quartett ist) sollte das Album streichen und noch einmal von vorne anfangen. Eine Unplugged-Version von „Popular” als ersten Song vielleicht? Die Band weigerte sich, beging Vertragsbruch, behielt ihre Integrität und ging beinahe unter. Und machte weiter. Allerdings ging es ihnen offenkundig nicht in erster Linie um breite Popularität, sondern darum, Musik zu machen und zwar zu ihren Bedingungen. Ihr siebtes und bisher letztes Album, „You Know Who You Are”, erschien 2016. Der treibende Indie-Rock der ersten Alben ist einem gemächlicheren Tempo und Country-Akkordfolgen gewichen. Sänger und Gitarrist Matthew Caws sagt, dass ihm die Band heute noch mehr Freude bereite als früher. „Ich war immer so unglaublich nervös”, sagte er mal. „Mittlerweile lebe ich mehr im Moment als je zuvor.” Doug Gillard, früher bei Guided By Voices, ist seit einigen Jahren zweiter Gitarrist und trägt zu einem immer reicheren Sound bei.