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Mark Lanegan

Das Psychedelische, Tranzendentale und Abgründige zieht sich wie ein roter Faden durch Mark Lanegans Werk, von seinen Grunge-Anfängen mit den Screaming Trees über seine Duettplatten mit Ex-Belle-And-Sebastian-Sängerin Isobel Campbell bis zu seinen jüngsten Soloalben, etwa auf dem 2018 mit dem britischen Multiinstrumentalisten Duke Garwood veröffentlichten „With Animals“. Und da sind Lanegans zahlreiche Nebenprojekte noch nicht mitgezählt, seine Teilzeitmitgliedschaft bei Queens Of The Stone Age und The Gutter Twins mit Afghan-Whigs-Mastermind Greg Dulli sowie seine Gesangsbeiträge für Melissa Auf der Maur, Mad Season, The Twilight Singers und Soulsavers. Das Rastlose ist Lanegans Element. Seine Songs sind mal berückende, mal erschütternde Reisen ins Herz der Finsternis. Sein schwerblütiger Bariton weiß dabei erstaunliche Hürden zu nehmen, von Folk zu Alternative-Rock, von Blues zu Pop noir, von Country zu elektronischen Clustern. Man könnte auch sagen: Mark Lanegan singt ein einziges majestätisches, zerschossenes Chanson, das sich dem Vermächtnis von Leonard Cohen, Johnny Cash, Serge Gainsbourg und Jim Morrison verdankt. Mit Mitte 50 ist der aus Ellensburg im US-Bundesstaat Washington stammende Sänger jedoch längst eine ganz eigene Naturgewalt.